X-Re-Negativ

In der letzten Serie “X-Re-Negativ” habe ich einen Rückgriff auf Glasnegative aus einem gefundenen Fotoarchiv gewagt, in dem sich eine Reihe klassischer Motive aus der sich immer mehr verbreitenden Privatfotografie fanden. Diesen Negativen, die ich in Umkehrung der Technik der ersten Arbeiten als Pseudo-Positive nützte, habe ich Bildunterschriften aus der heutigen Zeit der immer unsichtbarer, weil allgegenwärtig werdenden Privatfotografie hinzugestellt. Mit dieser Arbeit hat sich somit für mich ein Kreis geschlossen, in dem Bilder, sobald sie die Oberfläche der Öffentlichkeit erreichen, gezwungenermaßen zirkulieren müssen.